Schlittenhund: Freundlicher und lauffreudiger Begleiter
In Deutschland gewinnt der Schlittenhundesport zunehmend an Bedeutung. Die ausdauernden und lauffreudigen Schlittenhunde können jährlich bei verschiedenen Rennen von Tierfreunden und Hundesportbegeisterten bewundert werden. Zu den bekanntesten Schlittenhunderassen zählen Samojeden, Alaskan Malamute, Siberian Husky und Grönländer.
In mehr als zwanzig Vereinen wird deutschlandweit der Schlittenhundesport mit reinrassigen Schlittenhunden betrieben. Der innerhalb der Bevölkerung am besten bekannte Vertreter der Schlittenhunde ist sicherlich der Siberian Husky. Sein besonderes Markenzeichen sind die blauen Augen, wobei es auch Huskies mit braunen und bernsteinfarbenen Augen gibt. Der Schlittenhund besitzt ein freundliches Naturell, ist sehr leistungsstark und verfügt über einen ausgesprochenen Laufwillen.
Hundefreunde, die nicht aktiv Schlittenhundesport betreiben, aber sich dennoch einen Husky anschaffen möchten, sollten bedenken, dass das Tier täglich sehr viel Bewegung braucht. Wer der Zeit dafür nicht erübrigen kann, sieht besser von der Anschaffung eines Huskys ab. Ein anderer interessanter Schlittenhund ist der Alaskan Malamute. Der meist wolfsgraue Hund ist kräftig und mit bis zu fünfzig Kilogramm Körpergewicht vergleichsweise schwer. Der Malamute ist sehr anhänglich und liebebedürftig, benötigt allerdings auch eine konsequente Führung.
Ebenfalls sehr anhänglich ist der Samojede, der für sein spitzartiges Aussehen bekannt ist. Zu den reinrassigen Schlittenhunden gehört auch der Grönländer. An seine Halter werden die höchsten Anforderungen gestellt, denn Grönlandhunde neigen dazu, ihren Kopf durchsetzen zu wollen. Auch der Grönländer ist ein schöner und leistungsbereiter Schlittenhund.