Der Hund, der beste Freund des Menschen
Neben der Katze zählt der Hund zu den beliebtesten und zahlenmäßig am stärksten vertretenen Haustieren in Deutschland. Hunde sind ideale Hausgenossen und Spielgefährten, verbringen am liebsten so viel Zeit wie möglich mit „ihren Menschen“ und sind darüber hinaus wertvolle Partner bei der Jagd, fungieren als Rettungs- und Begleithunde, als Polizeihunde und als Therapiehunde. Kaum ein anderes Haustier ist in verschiedenen Bereichen des menschlichen Lebens so unverzichtbar geworden wie der Hund.
Im Laufe der Jahrtausende wurden entsprechend ihrer Nutzung zahllose Hunderassen gezüchtet, wobei einige Züchtungen aus tiergesundheitlicher Sicht durchaus fragwürdig sind. Probleme wie Atembeschwerden, Entzündungen der Augen und Ohren, belastete Gelenke und Sehnen sind die Folgen so mancher züchterischer Ambitionen.
Einen gesunden und leistungsfähigen Hund mit relativ langer Lebenserwartung, der über Sozialkompetenzen im Umgang mit Menschen und Artgenossen verfügt, wünschen sich die meisten Hundehalter. Es gibt viele Rassen, die wunderbare Familienhunde hervorbringen, Tiere, die das Zusammenleben unkompliziert gestalten.
Für die individuelle Entwicklung des eigenen Hundes ist aber jeder Halter selbst verantwortlich. Das beginnt bereits bei einer angemessen Sozialisation im Welpenalter. Die Kleinen müssen rechtzeitig mit anderen Hunden und Tieren, fremden Menschen und Kindern in Kontakt gebracht werden, damit sie später nicht ängstlich oder aggressiv reagieren. Auch das frühzeitige Gewöhnen an bestimmte Umweltreize ist sinnvoll. Vereine und Hundetrainer bieten spezielle Welpenkurse an, die hilfreich bei der Entwicklung des Hundes sind.